Dr. med. Alexander Grintzalis
9. April 2010
Viele Allgemeinerkrankungen können sich
auch auf das Organ Auge auswirken oder sich oft sogar zuerst
am Auge darstellen. Die hierbei bekannteste Erkrankung ist
der Diabetes Mellitus.
Beim Diabetes mellitus handelt es sich um eine sogenannte
Mikroangiopathie, also eine Erkrankung die besonders die kleinen
Blutgefässe schädigt und verändert; hierdurch
werden alle Folgeschäden des Diabetes verursacht. Der
Vorteil der Augenheilkunde gegenüber allen andern Fachdisziplinen
ist nun, dass am Augenhintergrund die Gefäße vollständig
betrachtet werden können und somit feine Veränderungen
schon frühzeitig darstellbar sind, noch bevor sie stärkere
Beeinträchtigungen verursachen. Dies kann schnell und
schmerzfrei durchgeführt werden und ist nicht immer zwingend
mit einer Pupillenerweiterung verbunden.
Im Rahmen des Diabetes können neue, fehlgebildete Gefäße
entstehen, die durch ihren mangelhaften Wandaufbau Blutbestandteile
in das Gewege entweichen lassen. Hierdurch wird ein chronischer
Entzündungsreiz verursacht, der langsam das Gewebe (am
Auge die Netzhaut) schädigt und degeneriert. Spürbar
für den Patienten sind diese Veränderungen oft erst,
wenn schon stärkere Schäden vorliegen und somit
eine Behandlung deutlich umfangreicher und langfristiger erfolgen
muss.
Auch andere Erkrankungen wie Hypertonie (Bluthochdruck),
autoimmune Erkrankungen (z.B. M. Crohn, M. Behcet, Sarkoidose
und viele weitere) zeigen Veränderungen am Auge. Auch
hierbei ist nicht immer von Anfang an eine Beteiligung durch
den Patienten zu verspüren.
… ein regelmäßiger Blick auf das Auge als
auch den Augenhintergrund sollte daher regelmäßig
durchgeführt werden.
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Britta Heithoff
25. März 2010
Spezialsprechstunden
Praxis Dr. Keuper/Dr. Niehaus
Heilen ist gut, Vorbeugen ist besser:
Individuelle Präventions-Sprechstunden
Zur Vermeidung bzw. Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
sowie zur optimalen Verlaufskontrolle bei bestehenden Beschwerden
hat das Team der Praxis Dr. Keuper/Dr. Niehaus ab sofort jeden
Mittwochnachmittag komplett für individuelle Präventions-Sprechstunden
reserviert. „Abseits des Praxisalltags bieten wir in
entspannter Atmosphäre und mit viel Zeit für ausführliche
Arzt/Patient-Dialoge umfassende Betreuung und Behandlung“,
so Karl-Heinz Keuper, der mit diesem Spezial-Angebot auf die
große Nachfrage und die individuellen Bedürfnisse
interessierter Patienten reagiert.
Im Rahmen der nun an jedem Mittwochnachmittag angebotenen
Präventions-Sprechstunde entwickeln Arzt und Patient
im Dialog individuell zugeschnittene Präventions-Programme
auf der Grundlage der bestehenden Risikofaktoren, Beschwerden
und Erkrankungen.
Grundlage ist immer das ausführliche Anamnese-Gespräch,
für erforderliche Untersuchungen steht die ideal zugeschnittene
Ausstattung der kardiologischen Praxis zur Verfügung.
Dazu gehören unter anderem: Ultraschall des Herzens,
Gefäßcheck und Spiroergometrie zur Ermittlung der
Leistungsfähigkeit von Herz-Kreislauf und Lunge.
Früherkennung und individuelle Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
sind häufig lebensverlängernd, sorgen für mehr
Sicherheit, aber auch für mehr Wohlbefinden und Gesundheit
in jeder Alters- und Leistungsphase – „der frühzeitige
Gesundheits-Check ist auch oft der erste Schritt zu langfristiger
Sicherheit für den Körper“, so Dr. Keuper.
Durch Faktoren wie die kurzfristige und gut organisierte
Terminvergabe funktioniert die Präventions-Sprechstunde
– auch für Berufstätige gut machbar –
ohne Wartezeiten, die Abrechung erfolgt nach der Gebührenordnung
für Ärzte, das Angebot richtet sich an Privatpatienten
und Selbstzahler.
„Unsere Mittwochnachmittage in der Praxis für
dieses Angebot zu reservieren empfinden wir als lohnenswert
im Sinne eines gesünderen, angenehmeren und vielleicht
deutlich verlängerten Lebens unserer Patienten“,
erläutert Dr. Keuper seine Motivation.
Interessierte können sich telefonisch unter der Praxisnummer
02 51 - 4 01 46 oder über die Website www.drkeuper.de
informieren und anmelden.
Von Britta Heithoff, Münster
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